Autoren
Wer steckt hinter unserem Lehrbuch? Lernen Sie in diesem Porträt unsere Autoren Herbert Hagendorf, Joseph Krummenacher, Hermann-Josef Müller und Torsten Schubert kennen.
PD Dr. Herbert Hagendorf
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Dr. Herbert Hagendorf (geboren 1942 in Nellschütz) studierte von 1960 bis 1965 Physik in Leipzig. Von 1966 bis 1969 absolvierte er erfolgreich sein Promotionsstudium in Chemnitz und Dresden mit dem Forschungsschwerpunkten Psychophysik und Kurzzeitgedächtnis. Als Mitarbeiter des Zentralinstituts für Kybernetik und Informationsprozesse in Berlin widmete er sich von 1969 bis 1978 den Themen: Skalierung, Denken und Problemlösung. 1978 bis 2007 arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter und Privatdozent am Institut für Psychologie der Humboldt Universität Berlin. Mit einem Thema zur Entwicklung des semantischen Gedächtnisses bei Kindern habilitierte er 1985. Seine Forschungsschwerpunkte sind Wissenspsychologie, Arbeitsgedächtnis und Aufmerksamkeit. Seit 2007 kommen nach dem Renteneintritt andere Interessengebiete dazu. |
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Prof. Dr. Joseph Krummenacher
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Prof. Dr. Joseph Krummenacher (Jahrgang 1965) machte 1992 das Diplom im Fach Psychologie an der Universität Freiburg (Schweiz). Von 1993-1995 war er Stipendiat der Stiftung Volkswagenwerk am Institut für Psychologie der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen, wo er 1995 zum Dr. phil. promoviert wurde. 1996-1997 arbeitete er als Post-Doc am Birkbeck College der University of London und zwischen 1998 und 2001 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Psychologie der RTWH Aachen. 2002 wechselte er auf eine akademische Ratsstelle an die Ludwig-Maximilians-Universität München, wo er sich 2005 habilitierte. Seit 2006 ist er Assoziierter Professor für Allgemeine Psychologie am Departement für Psychology der University Freiburg Schweiz. |
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Prof. Dr. Hermann-Josef Müller
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Prof. Dr. Hermann J. Müller (Jahrgang 1956) studierte in Würzburg Psychologie (1976-1982). Anschließend ging er an die University of Durham, UK, wo er 1986 zum Ph.D. promovierte. Es folgten Assistentenzeiten an der University of Manchester sowie am Birkbeck College der University of London (1984-1990). Nach einer Lecturer-Stelle an der London Guildhall University kehrte er 1992 an das Birkbeck College zurück, wo er zum Senior Lecturer (1995) und schließlich Reader in Cognitive Psychology (1996) avancierte. 1997 folgte er einem Ruf auf einen Lehrstuhl für Allgemeine Psychologie an die Universität Leipzig, und schließlich 2000 einem Ruf auf den Lehrstuhl für Allgemeine und Experimentelle Psychologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Dort war er maßgeblich an der Etablierung des internationalen Masterstudiengangs „Neuro-cognitive Psychology" beteiligt, sowie an der Gründung des „Munich Center for Neuroscience" und der durch die Excellence-Initiative geförderten „Graduate School of Systemic Neuroscience". In der Forschungsorganisation ist er der Sprecher einer DFG-Forschergruppe sowie Koordinator für neurokognitive Grundlagenforschung im Excellence-Cluster „Cognition for Technical Systems". Seine Forschungsinteressen liegen primär im Bereich der visuellen Aufmerksamkeit; dazu hat er annähernd 200 Originalarbeiten in internationalen Peer-review-Zeitschriften veröffentlicht. 2010 wurde ihm für seine Arbeiten der Wilhelm-Wundt-Preis der Wilhelm-Wundt-Gesellschaft verliehen. |
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Prof. Dr. Torsten Schubert
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Prof. Dr. Torsten Schubert (geboren 1964 in Hennigsdorf) studierte in St. Petersburg/Russland Psychologie. Nach dem Studium arbeitete er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Akademie der Wissenschaften und am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität in Berlin. Von 1996 bis 1999 war er am Max-Planck Institut für Neuropsychologische Forschung in Leipzig tätig bevor er als Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Psychologie der Humboldt-Universität arbeitete. 2005 folgte seine Habilitation mit Arbeiten zum Multitasking und den damit verbundenen Gehirnprozessen. Seit 2007 arbeitet er als Hochschullehrer für Allgemeine und Experimentelle Psychologie an der Ludwig-Maximilians Universität München. In seinen Forschungsarbeiten untersucht er die Mechanismen der Steuerung und Kontrolle von Handlungen, von Aufmerksamkeit und des Gedächtnisses. Dazu verwendet er sowohl psychologische (Verhaltensanalysen) als auch neurowissenschaftliche Methoden (bildgebende Verfahren) um die Arbeitsweise des Gehirns zu verstehen. Die Ergebnisse seiner Forschungsarbeiten sind durch viele internationale Fachartikel dokumentiert. |
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