Glossar für Sozialpsychologie
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z- Ärgerbewältigungs-Training
Ansatz zur Verhinderung von Aggression, in dem aggressive Personen lernen, ihren Ärger zu regulieren und aggressive Impulse zu unterdrücken.
- Abhängige Variable
- Variable, von der man erwartet, dass sie sich in Abhängigkeit von den Veränderungen der unabhängigen Variable verändert. Gemessene Veränderungen der abhängigen Variable werden als „abhängig“ von den manipulierten Veränderungen der unabhängigen Variable angesehen.
- Abhängigkeit des Ergebnisses von der Zielperson
- Ein motivationales Ziel, bei dem die Versuchsteilnehmer der Auffassung sind, dass sie später wieder auf die Zielperson treffen und mit ihr an einer gemeinsam beurteilten Aufgabe zusammenarbeiten werden; es lässt sich zeigen, dass dies zu weniger stereotypen Eindrücken von der Zielperson führt.
- Ablenkung
- Wenn Personen einer persuasiven Kommunikation zuhören, werden sie dadurch abgelenkt, dass sie eine irrelevante Aktivität ausführen oder eine sensorische Stimulation erleben, die für die Botschaft nicht relevant ist. Ablenkung beeinträchtigt die Fähigkeit des Rezipienten, den Inhalt einer Botschaft systematisch zu verarbeiten.
- Abruf
- Der Prozess, bei dem zuvor enkodierte Informationen wieder aus dem Gedächtnis abgerufen werden.
- Abwertungsprinzip
- Aus dem Vorhandensein eines kausalen Faktors, der auf einen beobachteten Effekt hinwirkt, ergibt sich, dass andere potenzielle Faktoren weniger Einfluss ausüben. Gegenteil des Aufwertungsprinzips.
- Affektive Einstellungskomponente
- Die Gefühle oder Emotionen, die mit einem Einstellungsgegenstand verbunden sind.
- Affektives Commitment
- Spezifische Einstellung gegenüber der Arbeit. Umfasst, wie stark sich Mitarbeiter mit dem Unternehmen emotional verbunden fühlen und sich mit ihm identifizieren.
- Affiliation
- Die Tendenz, die Gesellschaft anderer Personen zu suchen, unabhängig von den Gefühlen gegenüber diesen anderen.
- Aggression
- Jede Form von Verhalten, das darauf abzielt, einem anderen Lebewesen zu schaden oder es zu verletzen, wobei dieses Lebewesen motiviert ist, eine solche Behandlung zu vermeiden.
- Aggression
- Jede Form von Verhalten, das darauf abzielt, einem anderen Lebewesen zu schaden oder es zu verletzen, wobei dieses Lebewesen motiviert ist, eine solche Behandlung zu vermeiden.
- Aggressionsfragebogen
- Selbstbeurteilungsmaß zur Messung stabiler individueller Unterschiede im Persönlichkeitsmerkmal Aggressivität.
- Aggressionsverschiebung
- Tendenz, auf Frustration mit Aggression zu reagieren, die sich nicht auf die ursprüngliche Quelle für die Frustration richtet, sondern auf ein leichter erreichbares Ziel.
- Aggressive Hinweisreize
- Situative Hinweisreize mit aggressiver Bedeutung, die die Zugänglichkeit aggressiver Kognitionen erhöhen.
- Aggressive Skripts
- Kognitive Repräsentation darüber, wann und in welcher Form man aggressives Verhalten zeigt.
- Aggressivität als Persönlichkeitsmerkmal
- Bezeichnung für stabile Unterschiede zwischen Personen bezogen auf die Wahrscheinlichkeit und die Intensität aggressiven Verhaltens.
- Allgemeines Aggressionsmodell
- Integratives Modell über das Zusammenwirken personaler und situativer Einflussvariablen (Input), die über kognitive Bewertung und negative affektive Erregung zu aggressivem Verhalten führen.
- Altruismus
- Bezieht sich auf prosoziales Verhalten, dessen oberstes Ziel darin besteht, einer anderen Person zu nützen.
- Altruismus
- Bezieht sich auf prosoziales Verhalten, dessen oberstes Ziel darin besteht, einer anderen Person zu nützen.
- Analyse der nicht gemeinsamen Auswirkungen
- Beobachter schließen auf Absichten hinter Handlungen, indem sie die Konsequenzen der Verhaltensmöglichkeiten, die dem Handelnden offen standen, miteinander vergleichen und deren unterschiedliche Konsequenzen identifizieren
- Ansatz der geographischen Regionen
- Methode zur Überprüfung der Hitzehypothese, bei der die Häufigkeiten von Gewalttaten in kühleren und heißeren Regionen miteinander verglichen werden.
- Übergeordnete Ziele
- Ziele, die von zwei oder mehr Gruppen angestrebt werden, die aber nur erreicht werden können, wenn die Gruppen zusammen handeln, nicht wenn eine der Gruppen dies für sich tut.
- Übermäßige Rechtfertigung
- Wenn man Individuen für die Ausführung einer Aufgabe, die sie früher einmal ausgeführt haben, weil sie sie als angenehm empfunden hatten, eine äußere Belohnung gibt („over-justification“), so führt dieses Vorgehen dazu, dass sie die Aufgabe als nicht mehr so attraktiv und als weniger angenehm empfinden.
- Arbeitszufriedenheit
- Die allgemeinste Form der Einstellung zur Arbeit. Sie umfasst die Bewertungen von Mitarbeitern hinsichtlich der Arbeit als Ganzes.
- Art der Gruppenaufgabe
- unterscheidet Gruppenaufgaben danach, ob die Aufgabe zwischen den Gruppenmitgliedern aufteilbar ist, ob die Qualität oder Quantität des Outputs relevant ist und wie die individuellen Beiträge mit der Gruppenleistung zusammenhängen.
- Attribution
- Erklärungen für eigenes und fremdes Verhalten finden, sich selbst und anderen Merkmale bzw. Zustände zuschreiben.
- Attribution
- Erklärungen für eigenes und fremdes Verhalten finden, sich selbst und anderen Merkmale bzw. Zustände zuschreiben.
- Attributionstheorie
- Annahmen darüber, wie Laien zu Erklärungen für ihr eigenes Verhalten und das Verhalten anderer Menschen gelangen.
- Attributionstheorie
- Annahmen darüber, wie Laien zu Erklärungen für ihr eigenes Verhalten und das Verhalten anderer Menschen gelangen.
- Attributionsverzerrung
- Systematische Verzerrung bei der stichprobenartigen Auswahl oder der Verarbeitung von Informationen über die Ursachen eines bestimmten Verhaltens.
- Aufgabenbezogene Kohäsion
- Kohäsion aufgrund der Tatsache, wie sehr sich die Gruppenmitglieder von der Aufgabe der Gruppe angezogen fühlen.
- Aufgabenbezogenes Verhalten
- Verhaltensweisen im Gruppenprozess, die auf die Erfüllung von Aufgaben gerichtet sind.
- Aufgabenerfüllung
- Der Grad, in dem Mitarbeiter die Pflichten und Aufgaben erfüllen, für die sie eingestellt wurden.
- Auflösung von Inkonsistenz
- Die Art und Weise, wie wir nicht konsistente Informationen mit einem bereits bestehenden Schema in Übereinstimmung bringen.
- Aufwertungsprinzip
- Die Annahme, dass Kausalfaktoren stärker sein müssen, wenn ein hemmender Einfluss auf einen beobachteten Effekt vorhanden ist. Gegenteil des Abwertungsprinzips.
- Austauschfiktion
- Menschen brauchen einen Interpretationsrahmen, um Geld für wohltätige Zwecke zu spenden. Um dieses Bedürfnis zu erfüllen, bietet man den Betreffenden im Austausch für ihre Spende etwas an, das – obwohl von geringem Wert – den Eindruck hervorruft, eine großzügige Spende sei auch ein rationaler Austausch.
- Austauschtheorie
- Vertritt die Auffassung, dass soziale Beziehungen die Form sozialer Austauschprozesse annehmen, in denen materielle und psychologische Güter ausgetauscht werden. Menschen erwarten demnach ein bestimmtes Niveau von Handlungsergebnissen aufgrund ihrer persönlichen Standards, die sich teilweise aus Vorerfahrungen, Handlungsergebnissen ihrer Partner und Handlungsergebnissen vergleichbarer anderer Personen ableiten.
- Austauschtheorie
- Vertritt die Auffassung, dass soziale Beziehungen die Form sozialer Austauschprozesse annehmen, in denen materielle und psychologische Güter ausgetauscht werden. Menschen erwarten demnach ein bestimmtes Niveau von Handlungsergebnissen aufgrund ihrer persönlichen Standards, die sich teilweise aus Vorerfahrungen, Handlungsergebnissen ihrer Partner und Handlungsergebnissen vergleichbarer anderer Personen ableiten.
- Austauschtheorie
- Vertritt die Auffassung, dass soziale Beziehungen die Form sozialer Austauschprozesse annehmen, in denen materielle und psychologische Güter ausgetauscht werden. Menschen erwarten demnach ein bestimmtes Niveau von Handlungsergebnissen aufgrund ihrer persönlichen Standards, die sich teilweise aus Vorerfahrungen, Handlungsergebnissen ihrer Partner und Handlungsergebnissen vergleichbarer anderer Personen ableiten.
- Austauschtheorie
- Vertritt die Auffassung, dass soziale Beziehungen die Form sozialer Austauschprozesse annehmen, in denen materielle und psychologische Güter ausgetauscht werden. Menschen erwarten demnach ein bestimmtes Niveau von Handlungsergebnissen aufgrund ihrer persönlichen Standards, die sich teilweise aus Vorerfahrungen, Handlungsergebnissen ihrer Partner und Handlungsergebnissen vergleichbarer anderer Personen ableiten.
- Autokinetischer Effekt
- Wahrnehmungstäuschung, bei der sich ein stationärer Lichtpunkt zu bewegen scheint, wenn keine Bezugspunkte vorhanden sind.
- Automatischer Prozess
- Ein Prozess, der ohne Absicht, Anstrengung oder Bewusstheit auftritt und andere, gleichzeitig ablaufende kognitive Prozesse nicht stört.
- Autoritäre Persönlichkeit
- Eine bestimmte Art von Persönlichkeit, die übermäßig unterwürfig gegenüber Autoritätspersonen ist und von der angenommen wird, dass sie in besonderem Maße zu Vorurteilen neigt.
- Autoritäre Persönlichkeit
- Eine bestimmte Art von Persönlichkeit, die übermäßig unterwürfig gegenüber Autoritätspersonen ist und von der angenommen wird, dass sie in besonderem Maße zu Vorurteilen neigt.